KP-LAB

Das vom 6. Rahmenprogramm der EU finanzierte europäische Projekt KP-Lab umfasst 22 Partner aus 14 Ländern und bezweckt die Förderung innovativer Wissenspraktiken in der Bildung und auf dem Arbeitsplatz. KP-Lab nähert sich der menschlichen Wahrnehmung von einer vereinheitlichenden Perspektive, auf Basis der Vermutung, dass der Lernprozess nicht nur aus individueller Wissensaneignung oder sozialer Interaktion besteht, sondern aus gemeinsamen Anstrengungen, um so Ideen und soziale Praktiken zu verwirklichen.

Neue Technologien

Die Technologie von KP-Lab baut auf neu entstehende Technologien, wie das semantische Web, die Multimediakommunikation in Echtzeit, den universellen Zugang dank drahtloser Geräte und interorganisatorischer elektronischer Datenverarbeitung.

Virtueller Arbeitsraum

KP-Lab verwendet ein modulares, flexibles und erweiterbares System, das aus einem Cluster dialogfähiger Anwendungen besteht. Die Benutzerumgebung ist ein virtueller gemeinsamer Raum, eine Reihe von Tools ermöglicht die gemeinsame Benutzung von Wissenspraktiken und Produkten.

Multidisziplinäres europäisches Forschungsnetz

KP-Lab beinhaltet Designexperimente und Längsschnittstudien in Bildungsinstituten und Berufsorganisationen. Die Technologie von KP-Lab soll durch die gemeinsame Konfiguration von Tools und die gemeinsame Entwicklung von Praktiken zwischen Teilnehmern und Entwicklern entstehen. Die Einrichtung eines multidisziplinären europäischen Forschungsnetzwerkes ist vorgesehen. Die entwickelten Technologien werden größtenteils auf Open-Source-Technologie basieren, um eine maximale Verbreitung zu gewährleisten.

Schweizer Teilnahme: Université Neuchâtel

Laufzeit: 2006 - 2011

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